Antares

Nach einer sehr langen Zeit ist es nun dann Zeit mal wieder meine Workstation zu modernisieren. Aktuell ist es ein Thread-Ripper 1950x mit einer 2080Ti und einer 2070. Die Maschine ist zwar trotz des Alters noch relativ kräftig, aber ich will mal was Neues.

Und hier kommt sie … Wird den Namen Antares bekommen.

Rohbau

Als Gehäuse kommt das Fractal Meshify zum Einsatz. Ich habe wirklich sehr lange nach einem Gehäuse gesucht, aber das ist nun meine Wahl. Dort passt alles rein und hat richtig coole Features. Ich bin sehr begeistert vom dem Gehäuse.

Da ich mich nach ca. 3 Monaten dann doch entschieden habe auf externe Wasserkühlungen zu verzichten, bau ich alles in das Gehäuse rein. Ich wollte eigentlich das Koolance System nehmen, und dafür ein extrem kleines Gehäuse, aber der offizielle Distributor in Deutschland meinte, nur die Version 1.1 wäre in der Artikelliste, und sah sich ausserstande das bereits in der Version 2.3 vorliegende System zu organisieren oder in die Artikelliste aufzunehmen. Ja echt eine Luftnummer, und bestellen aus USA direkt als Person, das kann unterumständen zu einem echten Abenteuer werden. Also habe ich es gelassen, und bau also alles intern. Schade … aber nun ja.

Als Radiatoren kommen die neuen HPE30 als 420’er Variante zum Einsatz, Zweimal. Mit Nocuta Lüftern. Wobei die Jungs dort sich echt mal Gedanken machen sollten über die Länge der Kabel. Vielleicht verwenden die ja nur 1 Liter Gehäuse, aber für die meisten Lüfter habe ich zwei Verlängerungen gebraucht. Aber ich wusste das vorher und war schon mit Verlängerungen eingedeckt.

Lüfter und Temperaturfühler gehen nach hinten an das Octo von Aqua. Das steuert die Lüfter abhängig der Temperaturen. Das System habe ich auch in der alten Workstation und das rennt und ist zu empfehlen, wobei ich dort das große Ding habe.

Hier mal zwei Bilder. Alle Klappen und Blenden sind aktuell nicht am Gehäuse. Die kommen dann später ran …

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Die ersten Teile

So nun ist es so weit. die ersten Teile sind gekommen.

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Nur noch den Speicher und Mainboard vorbereiten

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Jetzt wiegt das Ding vermutlich über 5-6 KG … hab keine Waage, aber es ist sehr schwer das ganze …

Test Lauf ohne Grafikkarten

Nun kommt ein Testlauf, allerdings noch nicht mit den richtigen Grafikkarten. Aktuell ist das System über eine GTX1050 angeschlossen und auch über VGA. Installiert wird alles über RDP, das ist im 10G Netzwerk quasi ähnlich, wie direkt davor sitzen.

Alle weißen Schläuche dienen nur für die Überbrückungen der aktuell noch nicht eingebauten Grafikkarten und verschwinden dann.

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Toll, dieser wahnsinnige Kabelbaum, nur für die Basis Stromversorgung des Mainboards. Man sieht 2 x 8 Pin CPU, 1 x 24 Pin, 1 x 8 Pin PCIe und unten sind auch noch 2 x 8 Pin PCIe (die man nicht sieht)

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Weniger toll die Rückseite

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Und nun noch mit den vorübergehenden Grafikkarten

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Komplett Fertig

Das dauert noch. Es fehlen noch ein paar Softwares und dann kommen die “Hilfsgrafikkarten” rein. Die Finale Grafikkarte gibt es noch nicht zu kaufen ^^ Muss noch warten …

So nun ist es Mai 2023 … Das 12VPW-irgendwas Kabel ist da und ich kann das Gehäuse endlich zu machen. Dieser Steckeranschluss ist leider nicht bis zu Ende gedacht.

Egal … seit Ende Dezember läuft die Maschine nun und hat noch nicht einmal ein Tropfen Wasser verbraucht. Und man kann nicht gerade behaupten ich hätte den Prozessor und die beiden Grafikkarten nicht ausgenutzt.

Stundenlange Renderings mit vermutlichen 1300W hat das System ganz locker und leise weggesteckt.

Jetzt seit dem das Gerät auch zu ist, höre ich im Idle nichts, und wenn ich ausnahmsweise mal ein Spiel spiele höre ich nichts, Lüfter gehen auf 400RPM hoch … hui … wenn ich am Rendern bin, ja dann hört man etwas, aber das geht unter. Lüfter drehen mit 600RPM

Ansonsten ist die Performance ausreichend für die nächsten 5 Jahre …

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